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Nachlese: Sommerfest 2017

Wenn's den viel zitierten "Bayern-Dusel" tatsächlich gibt, dann braucht den unsere Mannschaft zwar sicher nicht, aber wir vom Rollwagerl pachten ihn jedes Jahr für das Wetter zu unserem Sommerfest.
Dieses fand am 22.07.2017 bei (wie gewohnt) perfektem Biergartenwetter im Gasthof Neuwirt in Garching bei München statt und bereite die Mitglieder unseres Fanclub auf das lang ersehnte Ende der Sommerpause vor.
Kühle Getränke, Gegrilltes gegen den Hunger und lange nicht gesehene Gesichter luden in schöner rot-weiß dekorierter Atmosphäre zum Fachsimpeln über die vergangene Saison ein. Spätestens bei Kaffee und Kuchen führten die Diskussionen zu Transfers und Neuzugängen. Außerdem kamen Spekulationen zum Posten des Sportdirektors auf.
Die Attraktion des Tages lieferte aber unser Hans Krauß ab, der - genau wie in Leipzig (wir berichteten) - zum Erstaunen aller Anwesenden bewies, dass man auch mit 86 Jahren einen Kopfstand präsentieren kann, und zwar frei stehend! Zwei Mal hintereinander! Dafür gab es tosenden Applaus.
Mit einem sehr schönen Sommerfest haben die Rollwagerl-Mitglieder das Trainingslager für die Bundesliga-Hinrunde beendet und fiebern jetzt dem Auftakt am 18.08. gegen Bayer Leverkusen entgegen. Pack ma's!
Wir bedanken uns für das gelungene Fest bei unserem Grillmeister Andreas Pabel, bei allen Dekorateurinnen und Dekorateuren um Lisbeth Hochholzer, bei den Ruhls für die Lautsprecheranlage, bei allen fleißigen Spendern von Kuchen und Salat und natürlich beim Personal des Gasthofs.
Bis bald in der Allianz Arena!

Bericht: Lisa Meindl

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NEU: Pay-TV-Info-Seite

Unser Free-TV+Radio-Melder Ersen Tekin hat eine neue Seite mit Informationen zum Thema "Pay-TV/Bundesliga" veröffentlicht.
Hier werden die einzelnen Anbieter genannt und ihre Angebote samt aktueller Preise aufgelistet.
Auch technische Hinweise zum Empfang sind zu finden.
Zudem hat er die Seite mit den regelmäßigen Free-TV-Sendungen aktualisiert, zumal RTL NITRO erstmals eine Bundesliga-Sendung im Programm hat.

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Abbildung: Ersen Tekin - Initiator der neuen Pay-TV-Info-Seite

Rollwagerl-Info-Brief Nr. 1/2017

Jetzt brand-aktuell und auch als PDF-Download verfügbar.
Hier geht's weiter zum DOWNLOAD [5.531 KB] .

Unsere Leipzig-Fahrer

Abbildung: Leipzig, wir kommen! - - Eine tolle Reise vom 11. bis 14. Mai 2017 / Foto: Maximilian Böhme & Kai Zeumer [Klick auf das Bild = Zoom]

Nachlese: Reise nach Leipzig

Am Donnerstag, dem 11.05.2017, trafen wir uns am Busbahnhof in Fröttmaning /Allianz Arena und die Spannung, was wir wohl alles erleben würden, stand allen ins Gesicht geschrieben. Unsere Claudia hatte für uns wieder Getränke, belegte Semmeln, Brezen und vor allen Dingen Süßes eingekauft. Dafür gibt es einen großen Applaus und ein herzliches Dankeschön! Unsere Fahrerin Grit war mit dem rolligerechten Bus schon da, und somit konnten unzählige Koffer, Taschen und vor allen Dingen unsere Rollstühle mit Hilfe von Hans und Stefan eingeladen werden.
Unseren Boss Kim würden wir erst vor unserem Hotel treffen, da er ja von seinem Heimatort aus nur eine kurze Anfahrt nach Leipzig hat. Somit übernahm Lisbeth unsere Reiseleitung und machte dies mit Wissen und Witz wunderbar. Lisbeth und Andrea waren zudem für die Verpflegung an Bord zuständig. Nach einigen, von mir gefühlten 1.000 Kilometern machten wir die erste Rast in Hirschberg. Da es die Sonne gut mit uns meinte, wurde aus der Mittagspause eine Eis-mit-Sahne- oder Eiskaffee-Pause, was wir alle sehr genossen haben. Danach ging es beschwingt weiter. Gegen 16.30 Uhr kamen wir in Leipzig an und konnten sodann gleich einen Blick auf das Stadion unseres Gegners RB Leipzig werfen. Mein Bauch sagte mir in diesem Moment, die 3 Punkte nehme ich mit nach München - versprochen!!! Als wir dann an dem wunderschönen Marriott ankamen, wurden wir von Kim und seinem Papa lächelnd empfangen.
Das Ausladen war, dank Hans und Stefan, in wenigen Minuten erledigt, und somit konnten wir gleich unsere Zimmer beziehen. Das Zimmer von Andrea und mir war im 7. Stock und einfach wunderschön, geräumig, nobel, einfach super. Wir wurden zudem mit einem Blick über die Dächer von Leipzig und noch besser auf die Leipziger Arena belohnt. Was kann es Schöneres für einen Bayernfan in diesem Moment noch geben: Ach ja, die 3 Punkte!!! Nachdem die Koffer ausgepackt waren und wir uns ein bisschen erholt hatten, ging es zum gemeinsamen Abendessen zum Augustusplatz, übrigens mit 40.000 qm der größte Platz Deutschlands, mit Oper, Gewandhaus und der Universität, an der Leibniz, Lessing, Goethe, Block, Heisenberg usw. gewirkt hatten, das MDR-Hochhaus, die Universitätskirche St. Pauli und, und ....
und nicht zu vergessen das Vapiano, unser Restaurant. Wir wurden freundlich empfangen und verbrachten einen wunderbaren Abend zusammen. Hervorzuheben ist, dass Kim und ich nicht hungern mussten, sondern eine große Auswahl an veganem und glutenfreiem Essen hatten, was wir uns dann auch genüsslich schmecken ließen.
Auf dem Nachhauseweg begegnete uns ein Nachtwächter in Originalkleidung, der mit uns ein gemeinsames Foto machte.
Nach einer erholsamen Nacht wurden wir von einem gigantischen Frühstücksbüfett überrascht. Die Auswahl war reichlich und man wusste gar nicht, was man nehmen sollte. Ich habe für Kim, damit er uns ja nicht vor Hunger aus dem Rolli fällt, veganen Kokosjoghurt, Mandelmilch, glutenfreies Müsli sowie kleinere Cerealien aus München mitgebracht.
Nach dem Frühstück konnten wir je nach Lust und Laune durch die Stadt bummeln, Sehenswürdigkeiten bestaunen oder das eine oder andere Kaufhaus leerkaufen. Am Nachmittag wurden dann in alter Manier die Rollis wieder in den Bus verladen, und wir machten mit einer sehr freundlichen Stadtführerin eine Stadtrundfahrt, die sehr beeindruckend war und uns das eine oder andere „Ah!“ oder „Oh!“ entlockte.
Leipzig wurde 1015 das erste Mal erwähnt, liegt an der Weißen Elster, hat derzeit ca. 500.000 Einwohnerinnen/-er und ist Sitz des Bundesverwaltungsgerichts. Hier wurde 1409 die erste Universität Deutschlands errichtet, beherbergte viele Berühmtheiten, z.B.: Richard Wagner, Goethe, Lessing und Schiller, der hier 1755 das Lied an die Freude komponierte, Felix Mendelssohn-Bartholdy und noch viele mehr. Leipzig hat 18 Badeseen, die durch das Fluten der stillgelegten Braunkohlewerke entstanden sind. 1895 hat hier die erste Mustermesse stattgefunden, August der Starke, Fürst zu Sachsen kam 30x zu Messen, danach war jedes Mal das Stadtsäckel leer. Es gibt 70 Buchläden, den Reclam-Verlag, 46 Kirchen, darunter die Thomaskirche mit dem Thomanerchor, in dem die Prinzen für ihre heutige Laufbahn ausgebildet wurden, sowie die berühmte Nikolaikirche, die um 1180 erbaut wurde. 1989 fanden jeden Montag mit 70.000 Leuten die Friedensgebete in der Kirche und an der Nikolaisäule mit über 300.000 Teilnehmern die friedlichen Demonstrationen mit den bekannten Worten: "Wir sind das Volk" und "Keine Gewalt" statt. Zur Erinnerung an diese Zeit wurde der Brunnen vor der Nikolaischule errichtet. Sehr große Bewunderung bescherte uns das Plagwitzer Viertel, das an Kleinvenedig mit den Kanälen, Gondeln mit Gondolieren und passender Musik erinnert. Vor allen Dingen waren wir von der wunderschönen Architektur der Häuser und Wohnungen und den leuchtenden Blumen in allen Blumenkästen begeistert, so dass Renate Klose und ich beschlossen, uns in naher Zukunft hier ein Domizil zu kaufen. Wir laden euch dann alle ein, uns zu besuchen, wenn unsere Bayern den Leipzigern wieder 3 Punkte entlocken!!!
Zum Schluss der Rundfahrt machten wir einen kleinen Halt an dem monumentalen, 911 m hohen Völkerschlachtdenkmal, das am 18.10.1913 zur Erinnerung an die Völkerschlacht zwischen Napoleons Soldaten und den verbündeten Armeen der Preußen, Russen und Österreicher eingeweiht wurde. Napoleons Armee wurde vernichtend geschlagen und 125.000 Soldaten wurden getötet, bei den Russen waren es 22.000, bei den Franzosen mussten 70.000 Soldaten mit dem Leben bezahlen. Zur Erinnerung wurde die Russisch-Orthodoxe Kirche erbaut. Beim Erzählen der Stadtführerin wurde es ganz still im Bus, denn schon allein der Gedanke an diese Kämpfe lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Es geht nichts über den "FRIEDEN"!!! Deshalb meine Bitte: Der FRIEDE beginnt schon im Kleinen, also ... anfangen!!!
In Gedanken an das Gehörte und Gesehene fuhren wir wieder zurück zum Hotel. Nach kurzer Pause, um ein bisschen innezuhalten, ging es in Goethes "Auerbachs Keller ". Am Eingang wurden wir von Faust mit Mephisto sowie den raufenden Studenten in Form von Bronzestatuen begrüßt. Leider habe ich versäumt, den Schuh von Faust zu berühren, denn der Sage nach brächte das Glück. Doch ich muss feststellen, dass ich auch ohne Betatschen von Fausts Schuh sehr viel Glück habe und glücklich bin, schon allein, dass ich hier in Leipzig mit dabei sein kann. Eine Legende besagt, dass Goethe als 16-jähriger im Auerbachs Keller die Geschichte vom Fassritt hörte, die schon seinerzeit seit über 200 Jahren erzählt wurde: Faust kam bei einem Spaziergang an einem Weinkeller vorbei und sah, wie sich kräftige Männer bemühten, ein Fass aus dem Keller zu tragen. Faust verspottete die Männer und lästerte immer weiter. Das wurde dem Wirt dann zu dumm, und er versprach, demjenigen das Fass zu schenken, der es erfolgreich aus dem Keller befördert. Daraufhin sprang Faust mit einem Satz auf das Fass und ritt auf ihm aus dem Keller hinaus. Daher der „FASSRITT", der in einer Nische im Keller zu besichtigen ist.
Nun aber schnell zur Gegenwart zurück: Für uns war ein „Separee" reserviert. Bis wir uns auf das „Sächsisch-Rustikale-Buffet" stürzen konnten, mussten erst einmal alle Rollstühle gut sortiert und natürlich samt Besitzerinnen/-er untergebracht werden. Aber dann hieß es: „Das Buffet ist eröffnet!" und unsere Begleiterinnen/-er bedienten uns vorzüglich mit Räucherfischvariationen, Sächsischen Wurstspezialitäten, Hähnchencurry, Lyoner Wurstsalat, Sächsische Kartoffelsuppe, Kasseler Braten, heimischen Käsesorten und vielem mehr. Als krönenden Abschluss gab es zum Espresso noch ein Stück Blechkuchen, frisch gebacken, falls noch irgendein Platz im Magen leer geblieben war. Für Kim und mich wurde, wieder einmal, extra gekocht. Als dann unser Dessert - Eisvariationen auf frischem Obst - serviert wurde, stellten dann doch viele fest, dass Sie auch an Unverträglichkeiten litten. Somit habe ich mit Alexander gerne mein Eis geteilt, was hervorragend schmeckte. Völlig kaputt aber zufrieden vom Essen machten wir uns dann leider bei Regen auf den Heimweg und fielen glücklich und gut gelaunt in unsere tollen Betten.
Dann kam der Tag der Tage:
Samstag, 12. Mai 2017 - und mein Bauch sagte immer noch: 3 Punkte nehme ich mit nach Hause, versprochen! Nach, wieder einmal, einem hervorragendem Frühstück gingen Andrea und ich noch zur Nikolaikirche und waren positiv erschlagen von dem Innenraum: Irgendwie hörte man aus allen Ecken: „Wir sind das Volk"! Wir stifteten dann für unsere Bayern eine Kerze, denn abergläubisch sind wir ja wirklich nicht! Nachdem die Kerze brannte, ist Andrea mit mir schnellen Schrittes zum Hotel zurückgesprintet, denn wir mussten ja noch vor der Abfahrt unsere Bayerntrikots überstreifen, ich meine 12 Bayern-Armbänder anlegen, ebenso Andrea alle Ketten und Ringe. Ja, so ein Fan hat es vor dem Spiel nicht leicht. Um 13.00 Uhr war dann die Hotelhalle in rot-weißer Hand und das Personal, das sehr zuvorkommend, freundlich und aufmerksam war, hatte die höchste Freude mit uns, obwohl wir ihnen klarmachten, dass die „3“ Punkte mit nach München fahren werden! Grit fuhr uns dann zielsicher an den Busparkplatz, wo wir ein Gemeinschaftsfoto zur Erinnerung an eine wunderschöne Fahrt machten. Danach wurden wir von einem netten Team ins Stadion geleitet und an unsere Plätze geführt. Diese waren hoch über dem Fußballfeld, so dass wir alle Aktionen bestens im Blick hatten. Eine junge Hostess war für uns zuständig und brachte Essen und Trinken nach Wunsch an unsere Plätze, so dass weder wir Rollis noch unsere Begleiterinnen/-er den Platz verlassen mussten - eine wunderbare Idee. Bei uns in der Allianz Arena können wir das natürlich nicht einführen, da wir ja bei Weitem mehr Rollis der gegnerischen Mannschaften einladen können, und da wäre dies nicht zu bewerkstelligen. Außerdem sind unsere Kioske in jederzeit erreichbarer Nähe. - So, nun sind die Mannschaften nach ihrem Aufwärmprogramm einmarschiert und mein Herz klopft bis zum Anschlag, doch mein Verstand sagt „ 3 Punkte" für uns. Ich war noch gar nicht fertig, mir meine Fernbrille auf die Nase zu setzen, schon fiel in der 2. Minute das 1:0 für Leipzig — ruhig atmen, Ingrid, das packen wir schon! So kam es dann auch in der 17. Minute, nach Handelfmeter 1:1 durch Lewandowski. Na geht doch! Aber leider nur bis zur 29. Minute: 2:1 nach einem dummen Foul von Alonso an Forsberg. Packen wir schon noch, dachte ich! Dann leider das 3:1 in der 47. Minute. So Jungs, jetzt aber mal konzentrieren! Hat genützt, das 3:2 durch Thiago in der 60. Minute hat mich wieder an meine „3“ Punkte erinnert! Hat nur 5 Minuten angehalten. Schade, schon fiel das 4:2 in der 65. Minute. Jetzt aber brauche ich bald ein paar Herztropfen, wenn das so weitergeht! Danke Jungs, ihr hattet ein Einsehen mit mir und das 4:3 fiel in der 84. Minute durch Roooobert Lewandowski. Tja, ihr Leipziger Jungspunde, wer glaubt, mit dem großen FC BAYERN: „Ja wo ist denn der Ball?" spielt und meint, die Punkte bleiben hier, muss lernen, dass man nicht so leichtfertig mit uns umgehen sollte, darf oder kann. Und so kam es auch. Jetzt explodierten unsere Spieler und unvorhersehbare Kräfte ließen in der 90 + 1. Minute durch Alaba das 4:4 erzielen. Jetzt waren unsere Nerven am Zerbersten und wir mussten nichts mehr sagen, denn wir schauten uns gegenseitig an, nickten und wussten, das packen wir noch! Wusste ich doch schon vor dem Spiel „3 Punkte"!!! Aber scheinbar mein Herz nicht! Bitte die dreifache Menge an Herztropfen! Kaum hatte ich die letzte Silbe ausgesprochen, lief „unser Flügelflitzer Arjen“ wie an der Schnur gezogen über den Platz und - es ist nicht wahr, dachten die Leipziger - und ich: Jaaa! Doch! Denn in der 90. + 5. Minute fiel das 4:5!!!! Jawohl ... und der Arjen hat's gemacht! Also doch, ich nehme meine „3“ Punkte endlich mit nach München und bin stolz, mit ganzem Herzen ein Bayernfan zu sein! Nach nicht mehr aufzuhörendem Jubel und Fangesängen merkte ich, dass mein Hals nicht mehr so mitmachen wollte. Außerdem beruhigte sich gaaanz langsam mein Herzschlag und alles zusammen ging über in Stolz. Ja, so stelle ich mir eine Mannschaft vor, kämpfen bis zum Schluss! Und, liebe Leipziger: Ein Spiel dauert so lange, bis der Schiedsrichter abpfeift, und wenn man schon in der 1. Halbzeit anfängt, auf Zeit zu spielen — selber schuld! Auch ihr werdet daraus lernen. Mit stolzgeschwellter Brust fuhren wir dann zur Gaststätte „Bayerischer Bahnhof“. Dort trafen wir auf unsere Freunde vom Bayern-Fanclub des Automobilherstellers Audi und gönnten uns ein gemeinsames Essen. Franz Daller, Vorstand des Audi-Fanclubs und Mitglied in unserem Rollwagerl-Verein, begrüßte uns mit lieben Worten und betonte die enge Freundschaft zwischen den beiden Fanclubs. Wieder einmal wurden wir mit einem Buffet, dieses Mal mit einem bayerischen, verwöhnt. Kim und ich bekamen extra Feines, was wirklich hervorragend war. Das Bier aus der hauseigenen Brauerei, die berühmte „Original Leipziger Gose“ ist ein obergäriges, moussierendes, säuerliches, leicht salziges Bier mit unverwechselbarem, einzigartigem Charakter! Nachdem alle bestens kulinarisch gespeist hatten, fuhren wir zurück zum Hotel. Einige unermüdliche zogen es dann doch noch vor in die Hotelhalle, den wunderbaren Tag ausklingen zu lassen. Hervorzuheben ist, dass der Jüngste der Gruppe, nämlich Hans mit seinen fast 86 Jahren einen Kopfstand mit diversen Verrenkungen zeigte — Applaus, Applaus! Nach einer wohltuenden Nacht und einem tollen Frühstück ging es zurück nach München. In Himmelspforten machten wir dann Mittagspause, füllten wieder einmal unsere Mägen. Grit fuhr uns wunderbar, wie die ganzen vier Tage zuvor, nach Fröttmaning. Hier trennten sich unsere Wege und man stellte allgemein fest, dass es eine wunderschöne, harmonische und glückliche Fahrt war. Hiermit möchte ich mich im Namen aller recht, recht herzlich bei den Verantwortlichen des Rollwagerl-Vereins, beim FC Bayern München, bei der Audi AG und allen sonstigen Sponsoren bedanken. Es ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, dass man an solch tollen, grandiosen Auswärtsfahrten teilnehmen kann. Für mich persönlich war es ein absolutes Highlight des Jahres!

Bericht: Ingrid Neumeier

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Ein ganz Großer sagt Servus!

Unter dem Titel „vom Kind unserer Stadt zur Legende unseres Vereins“ verabschiedeten wir Fans am Samstag den 20.05.2017 nach 83 Minuten Spielzeit unseren Kapitän Philipp Lahm.
Der Abschied mit einem Titel zu Hause im eigenen Stadion seines geliebten Münchens hätte nicht gebührender sein können. Einer, der den FC Bayern und die Stadt München so im Herzen trägt, hat zuhause im eigenen Stadion die Bühne bekommen, sein letztes Spiel zu bestreiten. Eben ein spezielles Finale dahoam für eine große Persönlichkeit unseres Vereins! Mit minutenlangem Applaus, Standing Ovations und Sprechchören ging er wie er immer war: emotional mit dem Verein verbunden wie kein anderer, professionell und mit nur so viel Aufsehen wie nötig. Wir verabschieden ein Vorbild auf und neben dem Platz, einen großartigen Fußballer, Wortführer und Menschen! Er mag eine Lücke auf seiner Position in der Mannschaft des FC Bayern München hinterlassen, ist aber jetzt sicher noch viel mehr einer von uns: ein Fan unseres Vereins! Ein besonderer freilich, der den FC Bayern und seine Fans geführt, geprägt und repräsentiert hat.
Es war uns eine Ehre!
Die Mitglieder des Rollwagerl 93 e.V. bedanken sich für große sportliche Leistungen und soziales Engagement und wünschen dem Kapitän von Herzen alles Gute, Gesundheit und Erfolg für weitere Pläne.

Autorin: Lisa Meindl

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Abbildung: Immer bereit für ein Selfie - Philipp Lahm (rechts) im Jahre 2007 mit Lisa Meindl